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Die Preisverleihung 2018

Dr. Thomas Zielke, Referatsleiter Technologietransfer im Bundeswirtschaftsministerium, sagt in seiner Keynote zur Preisverleihung am 1. November 2018:

"Erfinderinnen haben bis heute unser Leben nachhaltig verändert. Wir können es uns nicht leisten, in Deutschland auf das Talent erfinderischer Frauen zu verzichten. Die diesjährigen Preisträgerinnen beweisen das, denn sie haben etablierten Technologien mittels Informationstechnologie zu neuen Anwendungen verholfen. Darum ist der women&work-Erfinderinnenpreis so wichtig, denn er legt den Fokus auf eine in Deutschland viel zu wenig beachtete Zielgruppe: Erfinderinnen. Daher freue ich mich, den 2. women&work-Erfinderinnenpreis mit vergeben zu können, denn wenn es diesen Preis nicht schon gäbe, so müsste er erfunden werden."

Wir gratulieren:

Jeanette Spanier

Kategorie "Technologie"

Jeannette Spanier erhält den women&work-Erfinderinnenpreis für ihre Erfindung „Scaffeye“, einer digitalen Lösung zur zentralen Verwaltung und Zustandsüberwachung von Baugerüsten.

"Für mich bedeutet der Preis, eine Anerkennung für meine Arbeit und meine Investitionen in mein Produkt Scaffeye. Das Thema Arbeitssicherheit und Digitalisierung liegt mir sehr am Herzen und ich freue mich, dass ich die Jury mit meinem Produkt Scaffeye ebenso überzeugen konnte. Der Preis ist für mich die Bestätigung, dass ich meiner Vision „Gerüstbau digital“ für Gerüstersteller und Gerüstnutzer, weiter verfolgen werde und ich die angestrebte Weiterentwicklung vorantreiben werde. Vielen Dank."

Karen Dolva

Kategorie "Service & Sozial"

Karen Dolva erhält den women&work-Erfinderinnenpreis für die Mitentwicklung eines Telepräsenzroboters (AV1) für langzeiterkrankte Kinder und Jugendliche, die so über den Avatar und die begleitende App am Schulunterricht teilnehmen können.

"Vielen herzlichen Dank für diese Auszeichnung! Ich bin sehr froh, dass unser Team und die von uns hergestellten Produkte AV1 und KOMP diese Anerkennung erhalten. Wir glauben wirklich, dass sie einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben und es ist immer ein großer Zugewinn an Selbstvertrauen, wenn man eine solche Anerkennung bekommt. Dies ist besonders wichtig, wenn wir nun unsere Erfahrungen aus Norwegen auf Deutschland übertragen und Einsamkeit durch warme, einfühlsame Technologie bekämpfen."

Claudia Rougoor

Kategorie „Geschäftsmodell & Organisation“

Claudia Rougoor erhält den women&work-Erfinderinnenpreis für ihr Modell einer nachhaltigen Inspektion für traditionelle Bauwerke und Gebäude entlang der gesamten Wertschöpfungskette mittels UVA (unbemanntes Luftfahrzeug), das die Herausforderungen beim Unterhalt historischer Denkmäler und Gebäude vereinfacht.

„Für mich ist der women&work-Erfinderinnenpreis beides, einerseits eine sehr wertvolle Bestätigung und Anerkennung meiner Geschäftsidee und damit verbundener Impuls in einer frühen Phase der Umsetzung, anderseits großer Ansporn und Motivation, meinen Weg weiterzugehen, der mich zwar raus aus der Komfortzone, aber hin zu einer sehr erfüllenden neuen Aufgabe führt. Es geht viel in der Lebensmitte, vor allem auch als Frau, und solche Initiativen und Wettbewerbe sind für uns Frauen für die Sichtbarwerdung extrem wichtig. Vor allem auch dafür bin ich dem Team der women&work und der iENA sehr dankbar.“